Zur Erweiterung der Brustuntersuchung im Rahmen der Krebsfrüherkennung und zu Erhöhung der Sicherheit bei der Tastuntersuchung kann die Brust mit Ultraschall untersucht werden. Dabei handelt es sich um ein schmerzloses und ungefährliches Verfahren. Die Untersuchung ist besonders für Frauen mit großen oder sehr festen und schlecht tastbaren Brüsten und bei Frauen mit familiärem Risiko zu empfehlen. Die innere Struktur des Brustgewebes kann gut mit Ultraschall beurteilt werden. Zysten oder Tumore ab ca. 5mm Größe können erkannt und vermessen werden. Bei der Ultraschalluntersuchung werden keine Röntgenstrahlen freigesetzt. Sollte diese Untersuchung auffällig ausfallen, ist auf jeden Fall eine weitere Diagnostik erforderlich. Sie werden dann zur Mammografie (Röntgenuntersuchung der Brust) oder in ein Brustzentrum überwiesen. Gutartige Veränderungen der Brust und Zysten können mit Ultraschall im Intervall bis zur nächsten Untersuchung besser beobachtet werden.